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Wo scheitert künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz, fortan KI, ist ein beliebtes Trend-Thema das viel Kontroverse, Euphorie und Kopfschütteln verursacht.
AI und KI im HR

Diese Woche war KI sogar täglich im 10vor10. Ein Hauptproblem dabei: Kann KI uns im HR eigentlich überhaupt einen verlässlichen und fairen Dienst erweisen? Dies hat Eva Zils in Ihrem Beitrag über Alogrithmic Bias schön zusammengefasst:

Zitat: „Nun fördern jedoch einige Studien und Untersuchungen zu Tage, was ich schon seit einiger Zeit vermute (Sie wahrscheinlich auch): Algorithmen sind nur so gut wie die Menschen, die sie programmiert haben. Und künstliche Intelligenz mit lernfähigen Algorithmen hängt maßgeblich von den Daten ab, die ihnen Menschen zum Lernen geben.
Sprich: ein „Algorithmic Bias“ stellt sich ein, und dieser kann genauso falsche Entscheidungen treffen wie ein Recruiter.“

Joy Buolamwini erzählt in Ihrem TED-Talk von ihren Erfahrungen und summiert Ihren Vortrag mit folgendem Fazit:

Ob KI nun die Voreingenommenheit ober den noblen Zweck seiner Erfinder übernimmt, hängt von folgendem ab:

– Wer programmiert? Gibt es buntgemischte Teams, die die gegenseitigen blinden Flecken entlarven?
– Wie wird programmiert? Wird Fairness ins System eingebaut?
– Warum wird programmiert? Ist sozialer Wandel eine Priorität oder nur ein Nebengedanke?

 

Soll künstliche Intelligenz wichtige Entscheidungen treffen oder Möglichkeiten schaffen?

Meiner Meinung nach ist KI im generieren von „Leads“, also potentiellen Bewerbern sinnvoll, um die Anzahl der möglichen Bewerbungen zu erhöhen. So kann durch maschinelle Datenanalyse beispielsweise aus Sozialen Netzwerken oder anderen Plattformen mit einer Art Matching zwischen Stelle und Profil auf mögliche Kandidaten hingewiesen werden. Aber in der Ansprache ebendieser oder der Auswahl von Kandidaten sollten immer Menschen stehen. Alle reden vom Fachkräftemangel und dann wird Software eingesetzt, die die Bewerbungen künstlich reduzieren. Das ist keine künstliche Intelligenz sondern künstliche Verknappung!

Das sehe ich auch an einigen unserer Videointerview-Kunden, die in der Vorauswahl bewusst auf möglichst viele menschliche Interaktionen setzen, obwohl in anderen Bereichen des Unternehmens bereits KI im Einsatz wäre. So kann man in kürzerer Zeit mehr Interviews führen, was nicht selten denjenigen Kandidaten eine echte Chance gibt, die ohne breitangelegte Vorselektion direkt eine Absage erhalten hätten. Letzteres war mit selektivem-Screening so und ist bei KI-Filtermethoden erst recht der Fall. Hidden Talents heisst nicht ohne Grund versteckte Talente. Diese wollen entdeckt werden. Trauen Sie das einem Algorithmus zu?

Seien Sie also skeptisch, wenn Ihnen mit KI die Lösung alles Recruiting-Probleme versprochen wird und hören Sie, trotz möglicher eigener Biases, auf Ihr Bauchgefühl 😉

Eine völlig KI-freie und somit persönliche Video-Interview Software finden Sie bei uns. Happy Interviewing!

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